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Gesunde und selbst gemachte Pflanzenmilch - Vital in deinen Tag starten!


Wusstest du schon, dass herkömmliche Pflanzenmilch aus dem Supermarkt oder Bioladen keine gesunde Option ist?


Die Nachfrage an pflanzlichen Milchalternativen steigt immer weiter. Fertige Pflanzenmilch im Supermarkt zu kaufen ist bequem. Jedoch wissen die wenigsten, welche gesundheitlichen Nachteile dies hat.


Wir verraten dir, wie du ganz simpel und ohne großen Zeitaufwand gesunde Pflanzenmilch in Rohkostqualität bei dir Zuhause zubereiten kannst. Weil uns deine Gesundheit am Herzen liegt, schenken wir dir zwei leckere Rezepte.


Ob Hafer-, Reis-, Mandel- oder Sojamilch, hinter allen verbirgt sich ein starker Verarbeitungsprozess. Für die Herstellung werden Samen, Getreide, Nüsse oder Hülsenfrüchte gemahlen, mit Wasser versetzt und pasteurisiert (ultrahocherhitzt).

Durch das starke Erhitzen wird die Pflanzenmilch zu einem sehr nährstoffarmen, denaturierten Produkt.


In der Regel werden dann Sonnenblumenöl, Meersalz und Enzyme beigemischt. Die im Verarbeitungsprozess beigefügten Enzyme dienen der Umwandlung von pflanzlicher Stärke zu Zucker. Hierdurch vermehrt sich der natürliche Zuckergehalt enorm. Dieser entstehende Zucker muss in der Zutatenliste übrigens nicht aufgeführt werden. Pflanzenmilch stellt also oft ein zuckerreiches Produkt dar, obwohl auf der Verpackung "ohne Zuckerzusatz" steht.


Auch das Sonnenblumenöl hat negative Auswirkungen auf deine Gesundheit. Es enthält viele Omega 6 Fettsäuren, die in der heutigen, konventionellen Ernährungsweise ohnehin im Übermaß vorhanden sind und Entzündungsprozesse im Körper fördern. Durch das Erhitzen des Öls lässt sich die Entstehung von Transfettsäuren nicht ausschließen, welche vielerlei Zivilisationskrankheiten fördern.


Ein weiterer Nachteil der industriell hergestellten Pflanzenmilch ist die Verwendung von ungefiltertem Wasser. Toxine wie Schwermetalle, Medikamentenreste oder auch Pestizide können somit in die abgepackte Pflanzenmilch gelangen und sorgen für Verschlackungen in deinem Körper.


Wenn du deinen Körper mit einer gesunden und nährstoffreichen Pflanzenmilch verwöhnen möchtest, spricht also vieles dafür, dass du ab jetzt deine Pflanzenmilch selbst herstellst!


Rohköstliche Pflanzenmilch – Rezepte


Unsere Nahrung sollte so natürlich und unverarbeitet wie möglich sein. Deshalb beinhalten unsere beiden Rezepte nur vollwertige und basische Zutaten, die deinen Körper unterstützen. Damit noch alle Nährstoffe enthalten sind, empfehlen wir dir, Zutaten in Rohkostqualität (unter 42 Grad erhitzt) zu verwenden.



Mandelmilch (nur 2 min Zubereitungszeit)

Zutaten:


・2-3 EL Mandelpüree in Rohkostqualität


・500 ml gefiltertes Wasser


Süßungsmittel wie ca. 2 Datteln, Yaconsirup oder Dattelsirup in Rohkostqualität


・1 Prise Steinsalz







Zubereitung:


Gebe als Erstes das gefilterte Wasser in den Standmixer. Füge dann das Mandelpüree, das Süßungsmittel deiner Wahl und das Salz hinzu. Die Menge des Süßungsmittels kannst du je nach deinem Geschmack beliebig anpassen.

Nun müssen alle Zutaten für ca. 30 Sekunden gemixt werden. Sobald die Milch schön schaumig ist, kannst du mit dem Mixen aufhören.

Fülle die fertige Mandelmilch in ein geschlossenes Gefäß und bewahre sie im Kühlschrank auf, dort ist sie ungefähr 2 Tage haltbar.



Hanfmilch (nur 3 min Zubereitungszeit)

Zutaten:


・40 g geschälte Hanfsamen in Rohkostqualität


・500 ml gefiltertes Wasser


Süßungsmittel wie ca. 2 Datteln, Yaconsirup oder Dattelsirup in Rohkostqualität


・1 Prise Steinsalz







Zubereitung:


Alle Zutaten werden in den Hochleistungsmixer gegeben und für ungefähr 60 Sekunden auf höchster Stufe gemixt. Auch in diesem Rezept kannst du je nach deinem Geschmack die Menge des Süßungsmittels anpassen. Mixe die Flüssigkeit so lange, bis keine Stücke mehr zu sehen sind.

Falls du keinen Hochleistungsmixer besitzt, kannst du die Milch z. B. auch in einem kleinen Haushaltsmixer mixen und die Milch mithilfe eines Nussmilchbeutels durchsieben. Gebe dafür die Flüssigkeit aus dem Mixer in den Nussmilchbeutel und drücke sanft die Hanfmilch aus dem Nussmilchbeutel. Drehe den Beutel immer stärker zusammen, bis sich die ganze Flüssigkeit in der Schüssel befindet.

Nun kannst du die fertige Hanfmilch in ein geschlossenes Gefäß füllen. Im Kühlschrank ist diese bis zu 3 Tage haltbar.


𝗨𝗻𝘀𝗲𝗿 𝗩𝗲𝗿𝗳𝗲𝗶𝗻𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴𝘀𝘁𝗶𝗽𝗽:


Gerne kannst du deine Mandel- und Hanfmilch mit Vanille, Zimt, Kakao, Carob oder anderen Gewürzen deiner Wahl verfeinern. Hier sind deiner Kreativität keinerlei Grenzen gesetzt. Du hast besondere Eigenkreationen? Wir freuen uns, wenn du deine Pflanzenmilch mit dem Hashtag #Nakurapie mit uns auf Instagram teilst.


𝗪𝗲𝗶𝘁𝗲𝗿𝗲 𝗩𝗮𝗿𝗶𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝗲𝗻:


Bei anderen Pflanzenmilchsorten wie Mandel-, Erdmandel- und Haselnussmilch benötigst du einen Nussmilchbeutel. Nach dem Mixen musst du die Milch durch den Nussmilchbeutel drücken, bis alle Flüssigkeit von dem Trester getrennt ist. Trocknest du den Trester im Dörrgerät und mixt/verarbeitet ihn zu Mehl weiter, kannst du ihn auch lange aufbewahren und dann zu Kuchen, Broten usw. weiterverarbeiten. Auch nassen Trester kann man auch für Rohkostkuchen, Müslis oder Brote verwenden.


Wir wünschen dir ganz viel Freude beim Zubereiten und Genießen der beiden Rezepte! 😊



Herzliche Grüße aus Haselbach ❤️

Dein Nakurapie Team


5.053 Ansichten2 Kommentare

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2 Comments


Maria Nienhaus
Maria Nienhaus
Mar 04, 2023

Hallo liebes Nakurapie Team,

ich lese eure Artikel sehr gerne und würde mich über weitere freuen.

Ich mache meine Pflanzenmilch aus einigen, der genannten Gründen selbst.

Der Grund mit dem Wasser und den Enzymen war mir noch nicht bewusst. Ich habe mich schon in der Vergangenheit oft gewundert, warum z.B. Hafer-oder Reisdrink so süß sind. Weil auch der Packung eben eigentlich "Ohne Zucker" drauf steht. Noch ein Grund mehr!

Mandelmilch und Hanfmilch habe ich noch nicht ausprobiert, danke für die Inspiration.

Liebe Grüße aus Ostfriesland Maria 🙂

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Lieber Florian,

ich habe vieles durch dich gelernt und ich nutze immer noch die Erfahrung aus der Woche "Leberreinigung" bei Dir.

Ich verwende gern den Haferdrink als Milchersatz z.B. für meinen morgentlichen Rohkakao-Drink.

Alles in "Bio-Qualität", den Haferdrink z.B. von Alnatura: Ja, ich weiß, er ist Ultrahocherhitzt, wie es mit der H-Milch gemacht wird. Die Frage ist, wieviel Zucker sich tatsächlich "bildet" aus der Fermenetation des Hafers, da der Haferanteil an Wasser 11% betrifft, also 89% Wasser ist. Nehme ich die "Nährwerte", sind es 39kCal auf 100ml bei 5,2g Zucker. Inwieweit bei Bioqualität auf gutes Wasser geachtet wird, ist leider nirgends ausgewiesen, was sicher ein wichtiges Argument für die Eigenherstellung darstellt.

Hier interessieren mich weitere Erfahrungen.

HG aus Bad Berka


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